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Sind erfolgreiche Moderatorengesichter vor Misserfolgen gefeit? - Plädoyer für tiefenpsychologische Moderatorenanalysen
Freitag, 19. Oktober 2001


Viele von Ihnen kennen bereits unsere MICA - die Monheimer Institut Casting Analyse, ein quantitativ ausgerichtetes Testverfahren, das Ihnen bei Ihrer Entscheidung Hilfestellung leistet bzw. oftmals schon geleistet hat, welches Moderatorengesicht am Besten zu Ihrer Fernsehsendung passt.

Vielen von Ihnen durften wir dabei die Auswahl zwischen verschiedenen Moderationsalternativen erleichtern.

Aber wie oft haben Sie sich als Programm- und Fernsehmacher nicht schon a.) die Frage, die im Vorwort angeklungen ist, gestellt, ob ihr "bestes Pferd im Stall der Moderatoren" nicht auch andere Wege beschreiten könnte und sollte und damit auch ihrem Sender neue Erfolge und Quoten bescheren kann? So erfolgreich Moderator "X" oder "Y" für Sie zur Zeit auch sein mag, bleibt er wohl möglich unter seinen Leistungen und könnte viel mehr Punkte für sich verbuchen?
Oder haben Sie sich nicht auch b.) schon einmal die Frage gestellt, warum der bislang erfolgreiche Moderator "Y" es in diesem neuen Format einfach "nicht bringen will" und die erhofften Erfolge mit ihm ausbleiben?

Auf Ihrer Suche nach einem adäquaten neuen bzw. zusätzlichen Wirkungsfeld für den bereits in der Zuschauerschaft bekannten und gelernten Moderator sind uns Forscher vom Monheimer Institut in der Vergangenheit primär zwei Haltungen von Fernsehmachern und -verantwortlichen begegnet: Entweder man argumentierte "Schuster bleib bei Deinen Leisten!" und wollte oder konnte keine neuen neue Wege mit einem Moderatorengesicht zu begehen, oder aber man vertrat die Meinung, dass der bisherige Erfolgsgarant Moderator "X" auch in Zukunft seinem Namen alle Ehre machen würde und übergab ihm die Moderation eines neuen Formates, ohne seine Moderations-kompetenz auf diesem Terrain in Frage zu stellen.
Gerade letztere Auffassung kann nicht nur einen Imageschaden für den bislang so erfolgreichen Moderator "X", sondern auch für den Programmanbieter selbst, der diesen Moderator beschäftigt, bedeuten.

In beiden aufgezeigten Fällen findet die seitens des Monheimer Institutes konzipierte tiefenpsychologische Moderatorenanalyse ihren Einsatz.

Ziel dieses Verfahrens ist es aufzudecken, wie der Markenkern, der Erlebensraum bzw. die Erlebenswelt eines Moderators beschaffen ist, welche Assoziationen auf Zuschauerseite mit diesem Moderatorenkopf verbunden sind, welches Wissen über diesen Moderator in den "Köpfen" der Rezipienten verankert ist und durch welche Stärken, aber auch Schwächen bzw. "Marotten" und "Eigenarten" sich dieser Protagonist auszuzeichnen vermag.

Neben der Ermittlung der Status-quo-Wahrnehmung und -Beurteilung des Moderators ist seine zuschauerseitig erlebte Historie von Forschungsinteresse, die es aufzudecken und tiefenpsychologisch zu hinterfragen gilt.
Im Anschluss an die Markenkern-Analyse, im Rahmen derer relevante rationale wie emotionale Erlebensdimensionen im Kontext mit diesem Moderator aufgezeigt werden, erfolgt ein "Blick" in die Zukunft des Moderators. Hintergrund dieses projektiven Vorgehens ist es, die auf Seiten der Befragten als bewusst und unbewusst erlebten und antizipierten Positionierungspotenziale für Moderator "X" herauszufiltern.
Obwohl man senderseitig vielleicht schon eine ganze Zeit lang den Weg gemeinsam mit Moderator "X" beschreitet, ist man oftmals nicht ausreichend über die Werte, für die ein Moderator in seiner Zuschau-erschaft steht, informiert.
Auf Basis dieser erhobenen Ergebnisse wird sowohl ein Status-quo- als auch Potenzial-Profil des Moderators erstellt, aufgrund dessen Empfehlungen und Hinweise für die Positionierung bzw. Optimierung der Positionierung ausgesprochen werden.

Methodisch ist dieses Verfahren mit tiefenpsychologischen Interviews untermauert, die mit Zuschauern durchgeführt werden, denen Moderator "X" aktuell sowie bestenfalls auch aus der Vergangenheit bekannt ist.
Das psychologische Tiefeninterview wird im Rahmen dieser Analyse als ein non-direktives Intensiv-Gespräch von ca. 1 1/2 Dauer verstanden, das zum Ziel hat, neben bewussten Wahrnehmungen und Beurteilungen des Zuschauers in Bezug auf Moderator "X" auch "vorbewusste" Inhalte, die zwar im Gedächtnis des Befragten verankert, im Augenblick aber nicht abrufbar sind, aufzudecken.
Formulierungsschwierigkeiten, Gedächtnislücken, Artikulations-hemmungen und -barrieren etc. auf Seiten des Befragten können durch entsprechende Interviewtechniken und aufgrund der Dauer des Vis-a-Vis-Gespräches aufgelöst werden.

Dabei wird sich in diesem Tiefeninterview an dem "Takt" der zu interviewenden Person orientiert, das bedeutet, dass bei diesem methodischen Vorgehen die Individualität der Gesprächssituation und damit auch die Psychologik des Einzelnen großgeschrieben wird. Ist eine solche tiefenpsychologische Moderatorenanalyse zu dem Ergebnis gekommen, dass Moderator "X" zum Beispiel bislang nicht ausreichend adäquat in einem Format positioniert worden ist, lassen wir Sie nicht allein mit der Aufgabe, die aus dieser Analyse gewonnenen Ergebnisse in die Tat umzusetzen. Oftmals sind einem macherseitig auch mit diesen erhobenen Daten quasi "die Hände gebunden", Moderator "X" von dem ein oder anderen Format zu entbinden oder ihn auf einen anderen, geeigneteren Moderatorenstuhl zu setzen.

So bietet es sich an, im Anschluss an diese tiefenpsychologische Modera-torenanalyse gruppendynamische Gesprächsrunden durch-zuführen, denen die methodische Stärke zu eigen ist, im Rahmen des Gesprächsverlaufes mit n = 10 Zuschauern das Kreativpotenzial von Kennern und "Fans" von Moderator "X" und seinem aktuellen Format zu nutzen. Unter Nutzung dieses Kreativpotenzials der Rezipienten können Empfehlungen und Hinweise für die Optimierung des "Sorgenkindes" Moderator "X" in dem von ihm aktuell moderierten Format ausgesprochen werden.

Doch das dargelegte Verfahren der tiefenpsychologischen Moderatorenanalyse begrenzt sich nicht auf den Personenkreis von Moderatoren, sondern lässt sich auch auf weitere Personenkreise, Personen, die im öffentlichen Leben und beispielsweise für die Werbeindustrie von hoher Relevanz sind, erweitern.

So können mit diesem Analyseverfahren auch Fragen nachgegangen werden, wie "Kann Promi Heiner Lauterbach für einen Anbieter aus der Welt der Finanzdienstleistungen werben?", "Sollte Claudia Schiffer für Pharmazeutika werben?" oder "Wird es als stimmig erlebt, wenn Götz George der neue `Vorzeigemann` einer Kosmetiklinie wird?".

Fragen, die nur mit einem Ziel beantwortet werden sollen, nämlich herauszufinden, ob man als Anbieter mit diesem erfolgreichen "Gesicht" wirklich auf der sicheren Seite steht!