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www.- Das World Wide Web erobert die "Welt"
Sonntag, 19. März 2000


Was kann man schon Neues übers Internet schreiben?

Alle kennen es, alle nutzen es und selbst Boris Becker, der von Technik "null Ahnung" hat, ist schon "drin".

Ist es wirklich so? Gar nicht so leicht, diese Frage zu beantworten.

Unternehmen
Während man sich in den "90ern" noch nicht sicher sein konnte, jedes größere Unternehmen per Suchmaschine ausfindig machen zu können, hat sich das Bild zu Beginn des neuen Jahrtausends gewandelt. In absehbarer Zeit werden wohl alle größeren, verstärkt aber auch die mittelständischen und kleinen Unternehmen im weltweiten Netz vertreten sein.
Warum aber dieser Trend?
Das Internet etabliert sich immer stärker als Kommunikationsmedium und als Werbeträger neben den klassischen Medien.
Viele Unternehmen betrachten dementsprechend Online-Werbung als komplementär zur klassischen Werbung, wobei man davon
ausgehen kann, dass der Bereich der Online-Werbung im Vergleich zur klassischen Werbung deutlich stärker wachsen wird.
Welche Vorteile bietet nun die Online-Werbung, dass sie sich zunehmend etablieren kann?
Das Internet kann bereits heute als reichweitenstarkes Medium bezeichnet werden, in dem attraktive Zielgruppen für die unterschiedlichsten Branchen vertreten sind. Ein weiterer Vorteil dieser Werbeform liegt auf der Hand: Durch die im Vergleich zu anderen Medien - Print, TV oder Hörfunk - einfache und exakte Response-Kontrolle unmittelbar während des Werbemitteleinsatzes lässt sich dessen Erfolg, zumindest in Bezug auf dieses Kriterium, bequem ablesen. Die These kann dementsprechend nur lauten, dass das Internet in naher Zukunft gleichberechtigt neben den anderen Medien stehen und dementsprechend auch als Werbeträger seinen Platz beanspruchen wird.

Internet-Nutzer
Das Internet ist auf dem Weg zum Medium mit der größten Reichweite. Daneben existiert ein riesiges Potential von Menschen, die das Netz bislang noch nicht nutzen, weshalb sich die Zahl der Internet-User in Deutschland in naher Zukunft annähernd verdoppeln könnte.
Welche Personen stecken aber hinter den zig Millionen Usern?
Die soziodemografische Struktur der Internet-Nutzer unterscheidet sich nach wie vor deutlich von der der Gesamtbevölkerung. Zum einen gab/gibt es einen Männerüberschuss, zum anderen ist das Internet in den jüngeren und "gehobeneren" Bevölkerungsschichten stärker präsent. Internet-User bewegen sich noch auf einem hohen Niveau hinsichtlich Bildung, beruflicher Stellung und Einkommen, wenn man auch erkennen kann, dass die Zeiten, in denen lediglich eine kleine elitäre Nutzergruppe im Netz vertreten war, endgültig vorbei sind. Man kann sehen, dass der Frauenanteil langsam steigt und dass auch bei der Altersverteilung, in Ansätzen auch bei den Berufs- und Einkommensgruppen, eine Annäherung an die Gesamtbevölkerung stattfindet.

Online-Marktforschung
Welche Möglichkeiten bestehen für Befragungen via Internet bzw. für Marktforschungsinstitute, die sich auf das World Wide Web konzentriert haben?
Branchenkenner glauben, dass die Marktforschung per Internet langsam den Kinderschuhen entwächst. Wobei der Vergleich mit dem eher langsamen Wachstumsprozess nicht ganz treffend zu sein scheint, es handelt sich wohl vielmehr um einen regelrechten Boom.
Neue, auf das World Wide Web spezialisierte Institute schießen wie Pilze aus dem Boden, angelockt von prächtigen Wachstumsprognosen.
Und wie machen die das konkret? Wie muss man sich die Marktforschung per PC vorstellen?
Die meisten Internet-Marktforscher gehen nach dem Access-Pool-Ansatz vor, d.h. die Institute rekrutieren einen Kreis von mehreren tausend Probanden, die, um in den Kreis registrierter Testpersonen aufgenommen zu werden, zahlreiche Fragen beantworten müssen. Aus diesem Pool werden, entsprechend den vereinbarten Quotenvorgaben, Testteilnehmer rekrutiert. Per Passwort muss man sich nun bei seinem Institut einloggen und kann dann einen Fragebogen ausfüllen. Die Vorteile dieses Verfahrens sind überzeugend: Es ist schnell und kostengünstig.
Wird denn die Online-Marktforschung die klassische Marktforschung irgendwann ablösen? Selbst "Onliner" sehen diese "Gefahr" nicht, denn auch in absehbarer Zeit wird man im Internet keine repräsentativen Stichproben ziehen können. Außerdem gibt es Fragestellungen, bei denen man auf die persönliche Kommunikation eben nicht verzichten kann oder will. Und was die Preisgestaltung betrifft, scheint es auch in diesem Forschungsbereich Grenzen zu geben, unterhalb derer man einfach nicht seriös arbeiten kann.

Die "Panik" der klassischen Institute scheint also verfrüht. Die Online-Marktforschung stellt im Vergleich zur klassischen lediglich eine Ergänzung dar, mit allerdings sehr interessanten Möglichkeiten. Ein vollständiger Ersatz des klassischen Bereichs durch den virtuellen scheint aber weder erstrebenswert noch realisierbar.

Autor : Stefan Feiten