Sitemap   Impressum
Besuchen Sie uns auf
Wie denkt und empfindet der Verbraucher?

Wie denkt und empfindet der Verbraucher? .......

[Weiterlesen]
Superfood, ein Trend, der sich festbeißt?

Superfood, ein Trend, der sich festbeißt? .......

[Weiterlesen]
Audio Online-Werbeformen mit sehr guten Wirkungsqualitäten

Audio Online-Werbeformen mit sehr guten Wirkungsqualitäten.......

[Weiterlesen]
Hoher Bedarf an automatisierten Lösungen im Haushalt

Hoher Bedarf an automatisierten Lösungen im Haushalt.......

[Weiterlesen]
Die Bevölkerung hat nahezu kein Vertrauen in Politiker

Die Bevölkerung hat nahezu kein Vertrauen in Politiker.......

[Weiterlesen]
Smarter in die Zukunft – Das Monheimer Institut App-Testtool zur 'Usability'-Messung

Smarter in die Zukunft – Das Monheimer Institut App-Testtool zur 'Usability'-Messung.......

[Weiterlesen]
Marktforschung für den Mittelstand - Den Grundstein legen für erfolgreiches Wachstum

Marktforschung für den Mittelstand - Den Grundstein legen für erfolgreiches Wachstum.......

[Weiterlesen]
ADAC Mitglieder gegen Tempo 30 innerorts

ADAC Mitglieder gegen Tempo 30 innerorts.......

[Weiterlesen]
Sag mir, wie gepflegt Deine Schuhe sind und ich sag Dir, wer Du bist
Donnerstag, 19. Oktober 2006


In Untersuchungen zum Thema Schuhpflege- und in eigenen Erfahrungen lassen sich viele interessante Phänomene entdecken, die überraschen oder für Erstaunen sorgen.

Dass in bundesdeutschen Haushalten die Anzahl der vor­handenen Schuhpaare bei Frauen größer ist als bei Männern, dürfte kaum jeman­den überraschen. Interessant ist aber zu betrachten, dass die Unterbringung von Schuhen sehr unterschiedlich ist.

Der "Vielfaltliebhaber" schätzt die ständige Ansicht seiner 20, 30 oder 40 Schuhpaare und genießt es, über seine Treter zu verfügen, und auch in Wintermonaten seine Sommerschuhe visuell zu genießen. Der "Ordner" ist jemand, der zum Jahreszeitenwechsel seine Sommer- oder Winterschuhe aus dem Verborgenen holt, und die Schuhe der Vorsaison in separaten Behältnissen oder Schränken sofort verstaut.

Bei der Schuhpflege und -reinigung zeigen sich ebenfalls unterschiedliche Verhaltensweisen. Der "Exzessivpfleger" praktiziert ausgiebige Vorbehandlungen mit Geschirrspülmittel, reinem Wasser oder speziellen Vorbehandlungsmitteln.

Auch bei der Verwendung von Hilfsmitteln zeigen sich unter­schiedliche Typen. Der eine trägt mit einer groben Bürste die Schuhcreme auf und sorgt danach mit einem feineren Instrument für intensiven Glanz. Der nächste hält zwei Bürsten für unnötig und nutzt die gleiche Bürste zum Einwachsen und zum Polieren. Beim Polieren gibt es ebenfalls interessante Rituale. Der eine schätzt das klassische Staubtuch, der nächste nimmt die sanfte Polierbürste und der dritte benutzt Wattebäusche. Kamerabegleitete In-home-Visits bei Konsumenten haben hierzu interessante Einblicke in die Schuhpflegerealität gegeben.

Bei Problemverschmutzungen sind die Wintermonate ein Desaster. Schnee, Wassertropfen und Streusalzreste können die Schuhoberfläche schädigen.

Bei der Reinigungs- und Pflegehäufigkeit sind die Geschlechter so weit voneinander entfernt wie die Generationen. Als Trend ließ sich entdecken, dass Frauen ihren Schuhen eher selten Schuhcreme gönnen. Dagegen in der männlichen Konsumentenschaft, geprägt durch Bundeswehr- bzw. Militärzeit, hat man es gelernt, seine Schuhe regelmäßig zu wachsen und zu polieren und man pflegt dieses Ritual seit Jahrzehnten.

Ungeliebt bei den Schuhliebhabern sind Lackschuhe, Wildledertreter und Leinenschuhe, die einer aufwändigen Pflege bedürfen.

Aufbewahrungsorte von Schuhen sind oft sehr phantasiereiche Behältnisse: von aufgehängten Einkaufsbeuteln in der Abstellkammer über Regale im Bad oder im Keller hin zu Schuhkartons mit Fotos der aufbewahrten Schuhe.
Die Welt der Schuhe, ein interessantes Thema, das Menschen in ihrem Reinigungs- und Pflegeverhalten voneinander deutlich unterscheidet.