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Wege zur Strandfigur
Dienstag, 26. August 2008

Wenn die Sonne lockt, strömen wieder Scharen in die Fitness-Studios, um sich in Form zu bringen. Da gibt es zum Beispiel die "Winterpummelchen", sie sind zum ersten Mal hier, lassen das Probetraining misstrauisch über sich ergehen, unterschreiben für das gute Gewissen sofort einen 10-Jahresvertrag, erscheinen dann pflichtbewusst noch 3 bis 4 Mal zum Training, doch dann sieht man sie nie wieder.

Es gibt aber noch eine Reihe weiterer Fitness-Studiobesuchertypen: Zum Beispiel die "Muttis", die ihre Kleinkinder in der Kinderbetreuung abgeben, in der Lounge 2 bis 4 Latte Macchiatos schlürfen, sich angeregt mit anderen Muttis unterhalten, zwischendurch mal ein paar Trockenübungen machen und sich unterhalten und unterhalten....

Dann gibt es die "Jungen Wilden" (unter 20-Jährige), die sich, bewaffnet mit Handy, Ipod, Riesenkopfhörern und einer Flasche Cola (!), erst einmal auf das Trimmrad stürzen. Das ist am wenigsten anstrengend und man kann gleichzeitig sogar noch telefonieren. Sie sprühen sich nach dem "Training" kurz Deo auf und verschwinden anschließend im Fast-Food Laden nebenan. Sport macht ja hungrig!

Eine weitere größere Gruppe, die "Hüpfdohlen" (jüngere Frauen) begeistert sich für jegliche Art von Hüpfkurs (sei es Thairobic, Bodystyling oder Step). So stürmen 2 Minuten vor Kursbeginn ca. 50 Frauen und ein Mann herein, stürmen alle gleichzeitig nach Kursende in die Umkleide und schwatzen dabei ausgiebig über Atkins, Low Carb oder ihren aktuellen BMI (Body Mass Index).

Die "Esoteriker", eine eher kleine Gruppe (ab 40 aufwärts) begnügen sich nach einem gemütlichen Aufwärmtraining mit eher geruhsamen rückenschonenden Kursen wie Pilates oder Yoga, "schenken ihrem Herzen ein Lächeln" und begeben sich für einen runden Abschluss in die Entspannungsoase (Sauna).
Es gibt übrigens auch Männer hier: Sie tragen "Radler" (mit Polstern am Gesäß) und trappeln mit ihren komischen Schuhen zielstrebig zum Indoor Cycling, klicken sich an den Pedalen fest und radeln zu dröhnenden Beats fiktive Berge rauf und runter, sprinten eine Stunde lang im Sitzen oder im Stehen und versammeln sich später tropfnass an der Bar zu einem aufbauenden Eiweiß-Drink.

Es lassen sich noch einige eher vereinzelt auftretende Typen charakterisieren, wie zum Beispiel die "Eisenkerls" (natürlich ausschließlich männlich), die mit Ballonhosen und Muskel-Shirts häufig in der "Kraftecke" anzutreffen sind, wo sie Bizeps, Trizeps & Co. trainieren. Dieser Bereich des Studios dient auch zum Erfahrungsaustausch oder als Kontaktbörse (hierfür ist Frau natürlich schon vor dem Training gestylt).

Man sollte aber auch die "Mürrischen" erwähnen (eher ältere Männer), denen man es förmlich ansieht, dass sie wahrscheinlich von der Lebensgefährtin zum Sport gezwungen werden. Man trifft sie aber eher selten an und wenn, dann findet man sie in der gemütlichen Fernsehecke, wo sie gerade gebannt die aktuellen Sportergebnisse verfolgen und dabei lustlos ihr Pflichtprogramm absolvieren.

Alles nur Klischees?