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Standort Berlin gewinnt an strategischer Bedeutung -(Berliner Morgenpost v. 13. Mai 2007)
Donnerstag, 24. Mai 2007

Unternehmen sehen großes Potenzial für Dienstleistungen - Studie im Auftrag der Berliner Bank
Berlin wird als Wirtschaftsstandort immer wichtiger. Dies ergab eine Umfrage des Monheimer Instituts im Auftrag der Berliner Bank unter rund 300 Unternehmen der Hauptstadt und deren Führungskräften, die jüngst veröffentlicht wurde. Dem Standort Berlin wird perspektivisch eine ähnlich starke Bedeutung wie Hamburg beigemessen, direkt nach München.

Berlin werde mit großen Schritten nach vorn gehen, hingegen wird die Bedeutung Münchens als Wirtschaftsstandort eher stark rückläufig gesehen, berichtet die Studie der Berliner Bank. "Berlin hat ungeheure Potenziale und einen Mehrwert, den es stärker nach außen zu transportieren gilt", kommentiert Oliver Bortz, Vorstandsvorsitzender der Berliner Bank die Ergebnisse der Umfrage. Das Image Berlins ist für 85 % der befragten Unternehmen vor allem durch den Tourismus geprägt. Für 66 % der Befragten hat Berlin zudem eine strategisch wichtige Bedeutung für Europa und insbesondere für geschäftliche Aktivitäten mit den östlichen EU-Ländern, aber auch Russland. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen betrachten den Nachbarstaat Polen als starken Wirtschaftspartner der Zukunft, noch vor Russland.

Gefragt nach der Situation auf dem Immobilienmarkt, ist für die Mehrzahl der befragten Unternehmen das Angebot an Gewerberäumen in Berlin ausreichend. In Bezug auf den Arbeitsmarkt sei die Verfügbarkeit von Arbeitskräften zufriedenstellend. Hingegen lösen die Kaufkraft der Bevölkerung, die politischen Rahmenbedingungen sowie die Berliner Verwaltung Unzufriedenheit bei den Befragten aus. Nur 15 % der Unternehmen sind mit der aktuellen politischen Situation zufrieden. Um die Attraktivität Berlins zu erhöhen, fordern sie den Abbau von Bürokratie, mehr Investitionsanreize und Steuererleichterungen. Die befragten Unternehmen sehen die Zukunft Berlins überwiegend in den unterschiedlichen Dienstleistungsbranchen: Touristik, Medien und Kommunikation, Kunst und Kultur, Informations- und Umwelttechnologie. Das produzierende und das herstellende Gewerbe, der Groß- und Einzelhandel sowie das Baugewerbe werden an Bedeutung abnehmen. "Berlin hat vieles, was ein potenzieller Investor braucht. Berlin fehlt die Positionierung als Marke mit einem klaren Profil. Dafür müssen bestehende Netzwerke stärker miteinander verknüpft werden und Unauffälliges auffällig gemacht werden", sagt Bankchef Bortz.

Bei der Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Bedeutung Berlins äußern sich die Unternehmen eher verhalten im Gegensatz zu München und Hamburg. So sind zwar die Dienstleistungsunternehmen mit den Bedingungen und Angeboten in der Stadt zufrieden, Handelsunternehmen oder auch das produzierende Gewerbe jedoch weniger.