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eEurope - Strategien für den Einzug Europas in die Wissensgesellschaft
Dienstag, 01. Juni 2004

Vor einem halben Jahrzehnt hat die europäische Kommission die Initiative eEurope ins Leben gerufen, um Europa auf den Weg zur Wissensgesellschaft vorzubereiten. Die Initiative sieht den massiven Ausbau der europaweiten Digitalisierung vor, in der die Kommission einen maßgeblichen Wachstumsfaktor erkennt. Das Ziel ist die Schaffung einer wissensgestützten und dynamischen Wirtschaft sowie einer modernen, integrierenden Gesellschaft, mit deren Hilfe Europa bis zum Jahr 2010 zum wettbewerbs-fähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt aufsteigen soll (sog. "Lissabonner Strategie").

Zur Umsetzung dieser Ziele wurden seither unter-schiedliche Aktionspläne verabschiedet, die die Verwirklichung der Wissensgesellschaft in den alten, aber auch in den am 1. Mai diesen Jahres neu beigetretenen Mitgliedstaaten ermöglichen sollen. Die Aktionspläne ebenso wie die Initiative eEurope selbst sind dabei keine die Mitgliedstaaten bindenden Rechtsvorschriften oder gar neue Institutionen, sondern lediglich Instrumente, gemeinsame Ziele der Mitgliedstaaten miteinander abzustimmen und zu koordinieren. Dementsprechend bleibt es nach wie vor Aufgabe der Mitgliedstaaten, die festgelegten Ziele umzusetzen. Gleichwohl gibt es zahlreiche Förderprogramme nicht nur auf nationaler, sondern auch auf europäischer Ebene, die innovative Projekte mit Zuschüssen unterstützen.

Der Nutzen der Informations- und Kommunikations-technologien soll allen zugute kommen. Dazu müssen die Unionsbürger lebenslang neue Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit den neuen Technologien erwerben (life-long learning).
Zudemmuss der Zugang zu den Technologien preiswert möglich sein. Aber es müssen auch Inhalte und Dienste vorhanden sein, die einen Anreiz für die Nutzung der Technologien bieten und deren Mehrwert das Erlernen der notwendigen Fertigkeiten sowie die Anschaffung der notwendigen Zugangsgeräte rechtfertigen. Mit anderen Worten: es muss ein Angebot vorhanden sein, das die Nachfrage stimuliert. Hier ist vor allem die Wirtschaft gefragt, aber für diese ist es häufig riskant, neue Angebote auf den Markt zu bringen, wenn die Nachfrage noch nicht völlig herangereift ist. Auf diese Wechselwirkung greifen die Mitgliedstaaten, aber auch die Europäische Union mit speziellen Förderprogrammen steuernd ein, um ein dynamisches Umfeld zu schaffen, in dem sich der elektronische Geschäftsverkehr entfalten und weiterentwickeln kann.

eEurope hat gleich eine ganze Reihe von Förderprogrammen auf europäischer Ebene hervorgebracht, unter anderem:

IST (Information Society Technologies) konzentriert sich darauf, neue und innovative Nutzungsmöglichkeiten der Informationsgesellschaft zu entwickeln und zielt auf mittel- bis langfristige Marktresultate. Dieses Programm bezuschusst Projekte, die

von einer Gemeinschaft von Unternehmen oder Organisationen aus mindestens zwei oder drei Mitgliedstaaten vorgelegt werden.
eTEN (eTrans-European Networks) richtet sich vordergründig an neu zu entwickelnde öffentliche Dienste und ermöglicht die Absicherung der Finanzierung in den kritischen Validierungs- und Startphasen, wenn die eingeplanten Kosten und errechneten Einsparungspotenziale die harte Probe aufs Exempel durchstehen müssen.

eContent fördert Projekte, die neue digitale Inhalte hervorbringen sollen. Besonderes Gewicht wird in diesem Rahmen auf sprachliche und kulturelle Vielfalt gelegt, damit jeder Bürger der Union für ihn interessante Informationen über das Internet beziehen kann.

Viele Projekte, die auf diese Weise gefördert wurden, zeigen heute bereits Erfolge. Dennoch ist es bis zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftraum der Welt noch immer ein weiter Weg. Ob eEurope der richtige Weg ist, hängt nicht nur von den EU-Organen und nationalen Regierungen, sondern ebenso von den Unternehmen und den einzelnen Bürgern ab. eEurope bietet Chancen, aber die Europäer müssen sie wahrnehmen.


Autorin: Marika Rapeli