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Sommerpause oder Wiederholungen im Fernsehen?
Sonntag, 19. August 2001

Kurz vor den Sommerferien wird nicht nur in deutschen Wohnzimmern immer wieder über das "Sommerloch" im Fernsehen geredet, gesprochen, manchmal heftig diskutiert oder gejammert. Die großen Shows, Events, neue Filme oder auch neue Folgen der Lieblingsserie verschwinden von den Bildschirmen und machen, wie die bundesdeutsche Bevölkerung, "Sommerpause".

Anders als die Zuschauer, deren Sommerurlaub meist nur zwei bis drei Wochen währt, genießt das Fernsehprogramm das "Privileg", mehrere Monate im Sommer, Urlaub" machen zu dürfen und eine Vertretung auf den Bildschirm zu "schicken".
Der bundesdeutsche Zuschauer "sieht" dies oft gar nicht gern. Sowieso schon "genervt", weil die Bratwurst beim Grillen oder der Biergartenbesuch mal wieder buchstäblich ins Wasser gefallen ist, greift er/sie zur Fernbedienung und will sich wenigstens vor dem Fernseher entspannt zurücklehnen und den Frust vergessen.

Doch oft muss er/sie feststellen: "Das kenn ich ja schon". Zur schönsten Zeit des Jahres wird das Fernsehprogramm häufig von "Wiederholungen", "alten Kamellen" oder "Klassikern" bestimmt. Altbekanntes wird wieder neu belebt.

Einige Zuschauer überwinden den ersten "Schreck" und stellen fest: "Ist ja richtig schön, das noch mal zu sehen" und fühlen sich bei den schon bekannten Sendungen oder Serien "gut aufgehoben", als ob sie zufällig "alte Bekannte" getroffen hätten. Je nach "Alter" der Sendung, des Films oder der Serie werden bei manchen Zuschauern - wie auch bei einigen "sommerunabhängigen" Wiederholungen "Kindheits-erinnerungen" wach.

Man schwelgt in Erinnerungen an "gute alte Zeiten" als man z.B. noch mit den Eltern vor dem Fernseher gesessen hat und sich am Samstagabend bei Chips und Limo "Vom Winde verweht" oder ähn- liches angesehen hat und zusammen mit Vivien Leigh gelitten hat. Heute lädt man nun manchmal Freunde zu richtigen "Knüllern" oder "Klassikern" ein, um diese zusammen mit ihnen anzuschauen und zu "genießen".

Während die "Freunde" der (bzw. einiger) Wiederholungen "glücklich" sind, den Text schon fast mitsprechen zu können oder genau zu wissen, wann die Pointe kommt, wer der Mörder ist oder ob sich das Liebespaar am Ende doch noch findet, reagiert ein anderer Teil der Zuschauer weniger erfreut auf die "Wiederholungen". "Kennt man doch alles, hat man doch schon tausendmal gesehen" sind ihre Argumente. Für sie ist die Entspannung durch Altbekanntes nicht gegeben, sie langweilen sich und hoffen mal wieder auf "Abwechslungsreicheres", denn Wiederholungen sieht man im Fernsehen ja nicht nur zur Sommerzeit und gerade diese Zeit macht diese nicht interessanter. Zudem hat man das doch erst vor ein paar Wochen gesehen, was auch viele Anhänger einiger "alter" Formate unterschreiben würden.

Bei einem scheinen sich aber alle einig zu sein: Im Sommer geht man eh viel lieber raus in die Sonne oder den Biergarten, als zuhause vor dem Fernseher zu hocken. Bleibt nur zu hoffen, dass der diesjährige Sommer weniger Regen und mehr Sonnenschein bringt!

Autorin : Petra Steffen